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Prepaid-Kreditkarten für alle

Ohne Altersbeschränkung

Die ursprüngliche Zielgruppe für Prepaid-Kreditkarten waren Personen, die aufgrund einer schwachen Bonität oder einer negativen Schufa keine klassischen Kreditkarten mehr nutzen konnten. Das Prinzip einer Prepaid-Kreditkarte ist einfach erklärt. Der Karteninhaber lädt vor dem Gebrauch ein Guthaben auf die Karte, analog zu einer Handy-Prepaid-Karte. Anschließend kann er die Kreditkarte überall einsetzen, so wie dies mit einer klassischen Kreditkarte auch üblich ist. Inzwischen ist der Nutzungsgrad aber weit über diesen Personenkreis hinaus verbreitet. Prepaid-Kreditkarten sind tatsächlich Kreditkarten für alle geworden. Voraussetzung ist, dass der Nutzer mindestens sieben Jahre alt ist. Die Frage kann man trotz Schufa eine Kreditkarte beantragen? ist also völlig irrelevant.

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Minderjährige im Fokus der Emittenten

Es ist wahr, ein Emittent gibt Kreditkarten auf Guthabenbasis bereits an Siebenjährige aus. Die meisten Unternehmen setzen jedoch ein Mindestalter von 14 oder 16 Jahren voraus. Die Kreditaufnahme durch Minderjährige ist in Deutschland verboten. Dadurch, dass die Kreditkartengesellschaft bei einer klassischen Kreditkarte in Vorlage tritt, nimmt der Karteninhaber faktisch einen Kredit auf. Die Prepaid-Karte umgeht dies. Da erst ein Guthaben aufgeladen werden muss, verfügt der Karteninhaber bei Einsatz der Karte über sein eigenes Geld, ähnlich, als ob er über eine Sparcard nutzt. Und dies ist auch für Siebenjährige möglich. Vor dem Hintergrund, dass immer mehr Jugendliche alleine verreisen, kommt den Prepaid-Kreditkarten eine besondere Bedeutung zu. Sie müssen nicht mehr mit einem größeren Bargeldbetrag in Urlaub fahren. Die Bargeldversorgung vor Ort ist am Geldautomaten jederzeit gewährleistet, die Gefahr, dass der Urlaub durch den Verlust des Geldes in einem Desaster endet, minimiert. Die Karte wird gesperrt und eine Ersatzkarte angefordert.

Sicheres Shoppen im Internet

Shoppen im Web wird immer beliebter. Der Einzelhandel vor Ort bekommt dies massiv zu spüren, aber Verbraucher wissen um die Vorzüge der gigantischen Auswahl und der Option, dann einzukaufen, wann sie es wollen, und sei es morgens um drei. Für den Bezahlvorgang sehen die Online-Shops verschiedene Varianten vor, die Kreditkartenzahlung gehört zu den beliebtesten. Allerdings sehen einige Kunden immer noch das Risiko, dass die Karte gehackt wird und es zu einem größeren finanziellen Schaden kommt. Bei einer Prepaid-Kreditkarte entfällt dieses Risiko. Ist kein Guthaben auf dem Konto, können die Cyberkriminellen mit den Kartendaten schlicht nichts anfangen.
Wie bei ziemlich allen Produkten, seien es Konsumgüter oder Finanzdienstleistungen, bestehen auch bei Prepaid-Kreditkarten große Unterschiede. Dies beginnt bei den jährlichen Gebühren und setzt sich über die Kosten für Barverfügungen am Geldautomaten fort. Um sicher zu gehen, dass die Entscheidung zugunsten der richtigen Karte ausfällt, sollten sich Verbraucher mithilfe eines Kreditkartenvergleichs, informieren.

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Über einen Handyvertrag ein neues, modernes Smartphone erhalten

Neue Smartphones sind teuer. Mittlerweile bewegen sich die Preise teilweise bereits im vierstelligen Bereich. Nicht jeder hat die finanziellen Mittel, um sich ein solches Handy zu kaufen. Während Anbieter wie DeutschlandSIM unter anderem Verträge anbieten, die monatlich kündbar sind, haben auch nahezu alle Provider Laufzeitverträge im Produktsortiment. Deren großer Vorteil besteht darin, dass man bei einem Abschluss ein modernes Smartphone entweder vollkommen kostenlos oder stark vergünstigt erhalten kann.

Hintergrundinformationen zu subventionierten Handys

modernes-smartphoneDie Provider geben aktuelle Smartphones umsonst oder günstig an neue Kunden ab, um diese mittels Laufzeitverträgen an sich zu binden. Diese laufen in der Regel 24 Monate, während derer der Kunde nur schwer in einen anderen bzw. günstigeren Tarif wechseln kann. Sehr hochwertige Smartphones werden dem entsprechend auch nur mit recht teuren Tarifen bzw. Verträgen verkauft. Die gleiche Leistung erhält man bei Verträgen ohne Laufzeit und sogar mit Prepaid-Karten oft sehr viel preiswerter – nur eben ohne Handy. Prinzipiell bezahlt der Kunde also über die Laufzeit des Vertrages sein Smartphone dennoch – dabei ist es oft teurer, als würde er es sich direkt kaufen. Für alle, die gerne ein modernes Smartphone nutzen möchten, können Laufzeitverträge allerdings die einzige Möglichkeit sein, ein solches zu erhalten.

Kündigungsfristen von Laufzeitverträgen unbedingt beachten!

Wer einen Vertrag nur abschließt, um an ein neues Handy zu gelangen, sollte ihn rechtzeitig vor Ablauf kündigen. Meist beträgt die Frist 3 Monate zum Vertragsende. Das Handy kann man dann trotzdem behalten und zum Beispiel mit einem Vertrag ohne Laufzeit von DeutschlandSIM weiter verwenden.

Regelmäßig ein neues Handy erhalten

Wer immer das neueste Smartphone haben möchte, bekommt die Gelegenheit dazu bei vielen Providern durch eine vorzeitige Vertragsverlängerung. In diesem Fall erhält man ein neues Gerät, muss sich aber wiederum für mindestens 24 Monate an den bisherigen Provider binden. Um zu erfahren, ob Ihr Provider eine derartige Vertragsverlängerung anbietet, müssen Sie Kontakt zu ihm aufnehmen.

 

Bildquelle: Pixabay – CC0 Lizenz – Unsplash

Handytarife trotz Schufaeintrag

handyvertrag-ohne-schufaauskunftAbbildung 1: Die Chancen, trotz SCHUFA-Eintrag einen Handyvertrag abzuschließen, stehen schlecht. Doch monatlich kündbare Handytarife können die Chancen für den Vertragsabschluss erhöhen.

Handytarife trotz SCHUFA-Eintrag

Die SCHUFA-Auskunft liefert Banken oder Providern für Handyverträge unterschiedliche Daten über die betroffene Person, die zum Beispiel einen Kredit oder einen Handyvertrag erhalten möchte. Sind negative SCHUFA-Einträge zu der betroffenen Person hinterlegt, sind die Aussichten auf den Vertragsabschluss bei einem Handy Provider gering. Allerdings können die Chancen auf einen Handyvertrag mithilfe von Tarifmodellen gesteigert werden.

Inhalte und Zweck der der SCHUFA

Bestimmte Institutionen, die als Auskunfteien bezeichnet werden, sammeln Daten und Informationen zum Zahlungs- und Vertragsverhalten von Verbrauchern, Freiberuflern, Selbständigen und Unternehmen und stellen diese Banken, Versicherungen, Mobilfunkanbietern und anderen Vertragspartnern zur Überprüfung bereit. Eine dieser Auskunfteien ist die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (SCHUFA). Die Informationen sind primär für Kreditgeber oder bei der Abwicklung von unterschiedlichen Verträgen (wie beispielsweise des Abschlusses eines Handytarifvertrags) für die anfragenden Personen und Gesellschaften relevant. Konkret dient die SCHUFA-Auskunft der Ermittlung der Kreditwürdigkeit von potenziellen Vertragsparteien der anfragenden Institutionen. Wer Informationen über seine eigenen, bei der SCHUFA gespeicherten, Daten einholen möchte, hat nach § 34 BDSG ein Recht dazu. Jeder kann Auskünfte bei den entsprechenden Auskunfteien zu seinen gespeicherten Daten und den hinterlegten Scorewerten einholen. Die Scorewerte stellen die durch die Auskunfteien ermittelten Wahrscheinlichkeitswerte in Hinblick auf die Kreditwürdigkeit der betroffenen Personen dar. Das Auskunftsrecht der betroffenen Personen liegt beispielsweise in der Einholung von Informationen

  • über den Zweck und die Herkunft der gespeicherten Daten und
  • über die betroffenen Datenempfänger.
  • Auch der persönliche Scorewert lässt sich abfragen.

 

Handyvertrag trotz negativem SCHUFA-Eintrag

Wer einen Handyvertrag abschließen möchte, wird in der Regel einer SCHUFA-Prüfung unterzogen. Um sich im Vorfeld über den eigenen Stand bei der SCHUFA zu informieren, können sich Verbraucher eine kostenlose SCHUFA-Auskunft einholen. Sind dabei negative Merkmale vermerkt, stehen die Chancen auf einen Handyvertrag schlecht. Speziell Tarife, die über eine längere Vertragslaufzeit geschlossen werden, können in der Regel nicht gebucht werden. Eine Möglichkeit, trotz eines negativen SCHUFA-Eintrags den gewünschten Handyvertrag abzuschließen, sind monatlich kündbare Tarife. Unterschiedliche Provider bieten Handytarife an, die nach einer vierwöchigen Laufzeit beidseitig gekündigt werden können. Dies bietet unterschiedliche Vorteile:

 

Vorteile für den Kunden Vorteile für den Provider
Flexibilität Flexibilität
Kurzfristiger Wechsel des Providers möglich Sicherheit bei Zahlungsunfähigkeit des Kunden
Keine lange Vertragslaufzeit Höhere Chancen auf Kundengewinnung
Keine lang bindende Vertrags- (und Zahlungs-) verpflichtung Höhere Chancen auf Kundenbindung

Tabelle 1: Vorteile von monatlich Kündbaren Tarifen
 

Die unterschiedlichen Vorteile des monatlich kündbaren Handyvertrags können – trotz negativer SCHUFA-Einträge eines Kunden – zu einem Vertragsabschluss führen. Allerdings besteht keine Garantie auf die monatlich kündbaren Verträge. Abhängig vom Provider kann der Vertrag geschlossen oder abgelehnt werden.

 

Fazit

Negative SCHUFA-Einträge verringern die Chancen, einen Handyvertrag mit langen Laufzeiten abzuschließen. Allerdings können durch unterschiedliche Provider Angebote genutzt werden, bei denen man monatlich kündbare Handytarife schließen kann. Damit erhöhen sich die Chancen, einen Handyvertrag trotz SCHUFA-Eintrag zu erhalten. Allerdings besteht dabei für den Vertragsabschluss keine Garantie durch den Provider.

 

Abbildung 1: pixabay.com ©Unsplash (CC0 Public Domain)